MTD Kingston: Geringere Leistung = besserer Ton
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Im Vergleich mit Erzeugnissen anderer Hersteller werden Sie feststellen, dass die Kingston-Bässe von MTD eine geringere Leistung haben. Dies ist kein Fehler in der Konstruktion und auch kein Fehler in der Vorstufe, sondern eine bewusste Entscheidung von Mike Tobias bei der Entwicklung der Kingston- Linie. Es muss immer ein Kompromiss zwischen Ausgangsleistung einerseits und Kompression und Headroom andererseits eingegangen werden. Mike flüchtet sich nie in Begrenzungen oder Kompressionen bei seinen Preamp-Designs. Mike hat seinen Fokus immer auf den Klang gelegt. Konservativ-ehrliches Vorverstärker-Design bietet ein reicheren Ton mit mehr Headroom, Dynamik und Obertönen. Speziell bei Spielern, die beim Wechsel vom Fingerspiel zum Slapping diese hohe Dynamik brauchen, öffnet dieses vorsichtige Gain-Staging den Sound, während das Grundrauschen gering bleibt. Zu hohe Ausgangspegel können sehr schnell zu Verzerrungen führen, wenn die Volume-Potis zurückgedreht werden. Das kann bei der Kingstons Serie nicht passieren. Gegenbewegung gegen überkomprimierte AufnahmenMichaels Design-Philosophie wird von vielen der heutigen Top-Aufnahme-und Mastering-Ingenieuren unterstützt. Im Rennen um die lauteste CD fordern Künstler immer wieder, dass ihre Aufnahmen noch heisser als die letzten gemastert werden sollen. Das Ergebnis ist dann laut, überkomprimiert mit verloren gegangener Dynamik und Detailreichtum. Jetzt gibt es eine wachsende Bewegung, um Aufnahmen weniger gnadenlos zu mastern, damit Musik wieder lebendiger kling. Im Jahr 2008 bot Mastering Engineer Bob Ludwig drei Versionen des Guns-and-Roses-Album „Chinese Democracy“ den Ko-Produzenten Axel Rose und Caram Costanzo zur Freigabe an, und sie wählten die Version mit der geringsten Kompression. Ludwig schrieb: "Ich war platt, als ich hörte, dass sie entschieden hatten, die Version mit der grössten Dynamik (Anmerkung: das leiseste Master) und nicht einfach das „lauteste“ zu nehmen.“ Ludwig merkt deshalb an, dass es hier eine starke Gegenbewegung gegen diese überkomprimierten Aufnahmen entsteht, die schliesslich zu einem neuen Nenner führt: Es geht nicht nur um Laustärke, sondern um Musik und Dynamik. So ist Mike Tobias in guter Gesellschaft mit seinem Konzept für das Design und die Einstellung der Ausgangspegel seiner Kingstons-Serie. |

